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Weniger Alkohol trinken: Maßnahmen und Strategien zur Einschränkung des Alkoholkonsums

Ratgeber Krebs Alkohol

Grundsätzlich konkurrieren zwei Strategien zur Einschränkung des Alkoholkonsums. Die eine ist die Verhaltensprävention, bei der der Einzelne auf seine Verantwortung für seine eigene Gesundheit angesprochen wird und die andere ist die Verhältnisprävention, die das Allgemeinwohl in den Vordergrund stellt und den Weg der Öffentlichkeit einschlägt, einschließlich gesetzgeberischer Eingriffe.

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Verhaltenspräventive Maßnahmen

Informationen, Ratschläge und Empfehlungen, aber auch die Abschreckung sowie freiwillige Einschränkungen der Konsumindustrie, standen lange im Vordergrund der Prävention (Verhaltensprävention). Man informierte, motivierte, warnte und appellierte an die Verantwortung des Einzelnen, der Solidargemeinschaft und der Alkoholindustrie, um den Alkoholkonsum zu reduzieren.

Der Erfolg war begrenzt, ja, der Alkoholkonsum nahm sogar eher zu. Besonders bei Jugendlichen  stieg er bedrohlich an. Ebenso wie in anderen Ländern bestätigte sich auch in Deutschland der Eindruck, dass Informationen, Empfehlungen und Appelle an die Vernunft nicht ausreichen, sondern es zusätzlicher Maßnahmen zur Reduzierung des Alkoholkonsums bedarf. Zunehmend wurden Stimmen laut, die einen Strategiewechsel bei der Bekämpfung des Alkoholismus verlangten und verhältnispräventive Maßnahmen forderten. Wegen der nur begrenzten Erfolge der bisherigen individuellen Empfehlungen und der zunehmenden Kosten für die Solidargemeinschaft wurde gefordert, über staatliche Maßnahmen stärkeren Einfluss auf die Ursachen des hohen Alkoholkonsums zu nehmen.

Verhaltensempfehlungen im Umgang mit Alkohol

  • Man sollte nicht mehr als eine bestimmte Menge trinken. Der tolerable Alkoholkonsum liegt für die erwachsene Frau bei weniger als 12 g und für den erwachsenen Mann bei weniger als 24 g pro Tag. Oberhalb dieser Menge liegt ein riskanter Konsum vor. Ab 60 g sogar ein gefährlicher Konsum für Männer bzw. für Frauen ab 40 g!
  • Jugendliche sollten ihren Alkoholkonsum maximal reduzieren;  Minderjährige sogar vollständig auf ihn verzichten!
  • Eine Alkoholkarenz an mindestens zwei Tagen in der Woche ist sinnvoll! Wer regelmäßig ein bisschen trinkt, kommt (alles in allem) nicht besser weg als jemand, der gelegentlich zu viel Alkohol konsumiert!
  • Ältere sowie abgemagerte und fieberkranke Menschen sollten mit dem Alkoholkonsum besonders zurückhaltend sein, denn Alkohol wirkt bei ihnen stärker!
  • Wird Alkohol konsumiert, so sollte man diesen langsam und nicht gedankenlos, sondern bewusst und kontrolliert trinken.
  • Wie viel Alkohol man  braucht, um betrunken zu werden, hängt davon ab, wie schwer man, wie viel man gegessen hast, und wie hoch die Toleranz gegenüber Alkohol ist.
  • Man merkt es kaum, dass man schneller betrunken wird, wenn man Diätgetränke mit Schnaps mischt.  Manche Leute werden von kohlensäurehaltigen Drinks schneller betrunken. Kohlensäurehaltige Getränke sind etwa Champagner, Sekt, Weinschorlen und alles, was mit Tonic Water gemischt wird.
  • Man sollte keinen Alkohol trinken, wenn man Hunger hat. Manche Menschen essen absichtlich vor einer Party nichts, damit sie schneller betrunken werden. Auch im Laufe des Abends sollte man immer wieder etwas knabbern. Gut geeignet sind proteinreiche Snacks wie Nüsse oder Käsehäppchen. 
  • Alkoholhaltige Getränke sollten nicht zum Durstlöschen dienen. Der Durst sollte vielmehr mit Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Tee gelöscht werden.
  • Alkohol ist hochkalorisch und fördert Übergewicht.
  • Menschen mit einem erhöhten Risiko für alkoholbedingte Erkrankungen (etwa aufgrund einer genetischen Veranlagung) sollten Alkohol nur gelegentlich trinken.
  • Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol. Empfehlenswert ist, die Beipackzettel der Medikamente hinsichtlich möglicher Interaktionen mit Alkohol zu lesen, um sich zu vergewissern, dass kein Risiko von Wechselwirkungen besteht.
  • Auf Alkohol sollte man in Straßenverkehr verzichten. Schon bei einem Wert von 0,3 Promille ist die Urteilskraft im Straßenverkehr beeinträchtigt. Ein Unfall hat in diesem Fall den Rang einer Straftat. Das gilt auch für Radfahrer.

Alkoholische Getränke sind Genussmittel, die in Maßen genossen werden sollten. Genuss und hohe Mengen widersprechen sich!

Stellen Sie sich von Zeit zu Zeit die Frage, ob Sie auf Alkohol verzichten können.

Verhältnispräventive Maßnahmen

Gegen viele Einwände hat man sich in Deutschland in dem 2015 verabschiedeten Präventionsgesetz für einen strategischen Ansatz entschieden, der sowohl verhaltenspräventive als auch verhältnispräventive Maßnahmen beinhaltet. Die Prävention sollte stärker an den Ursachen angreifen. Hierfür wurden die Ausgaben für Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung mehr als verdoppelt. Vorbeugung wurde zu einer Pflichtmaßnahme der gesetzlichen Rentenversicherung. Steuerliche Interventionen sollen den Erwerb von Alkoholika erschweren. Bereits im Kindergarten und der Schule soll auf die Gefahren von Alkoholkonsum hingewiesen werden. Letzteres geschieht übrigens auch in der Vorstellung, dass Kinder ihre Eltern „erziehen.

Die Befürworter der Verhältnisprävention verweisen auf die Erfolge bei der Tabakreduktion, die nicht etwa die Folge der Informationen, der Warnungen und Empfehlungen waren, sondern eher im Zusammenhang mit der Kostenerhöhung von Tabakwaren waren. Sie verweisen auf die Erfahrungen bei der Bekämpfung der „Branntweinpest“ und auf das Reichsbranntweinsteuergesetz 1887. Damals hatte ausschließlich die drastische Erhöhung der Branntweinsteuer zu einem Rückgang der Branntweinepidemie geführt. (die – ganz nebenbei – auch den Aufbau der deutschen Flotte finanzierte!). Ähnliche positive Erfahrungen mit verhältnispräventiven Maßnahmen machte man in Schottland. Dort wurde  2018 ein Mindestpreis für Alkohol eingeführt. Bier, Wein und Spirituosen sind jetzt in Schottland so teuer, dass der darin enthaltene reine Alkohol für 50 Pence (ca. 57 Cent) verkauft wird. Allein durch diese minimale Preissteigerung hofft man, innerhalb von 5 Jahren etwa 400 Todesfälle und 8000 Klinikaufenthalte zu verhindern.

Erfolge der 2015 beschlossenen verhältnispräventiven Maßnahmen sind schon erkennbar. Während trotz der vorherigen vorwiegend verhaltensorientierten Prävention der Alkoholkonsum stetig zunahm, ist es in den letzten Jahren eindeutig zu einer Reduzierung gekommen. Die Erhöhung des Alkohol-Bußgeldes im Straßenverkehr, die strengen Kontrollen im Baugewerbe und am Arbeitsplatz, das Alkoholverkaufsverbot  für Jugendliche, das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, in Zoos, botanischen Gärten und Museen,  die Sperrstunde für Gaststätten und Kneipen haben wahrscheinlich in den letzten Jahren mit zur Reduzierung des Alkoholkonsums beigetragen.

Kommentar: Billiger Alkohol animiert jüngere Menschen mit geringem Einkommen zum Trinken. „Billig-Alkoholika zum Discountpreis haben nichts mit Genuss zu tun. Sie animieren gerade Jüngere mit wenig Einkommen zum Alkoholkonsum“. Deshalb muss Alkohol teurer werden, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Empfehlungen zur Begrenzung des Alkoholkonsums bei Einladungen und in der Gesellschaft

Bei Familien-, Freundes- und Nachbarschaftsfeiern sowie sonstigen festlichen Anlässen ist es Brauch, auf „etwas“ anzustoßen. Das war schon immer so und hat eher zugenommen. Sich da auszuschließen, ist schwierig, zumal die Werbung und das Fernsehen uns alltäglich klar machen, dass festliche Gelegenheiten ohne Alkohol undenkbar sind. Die Inanspruchnahme eines Party Service, der wegen des guten Verdienstes speziell am Alkoholkonsum interessiert ist, zählt auch zu den Gründen, weswegen Alkohol bei keiner Geburtstagsfeier, bei Einladungen, Empfängen, aber auch bei sportlichen Gelegenheiten fehlen darf. Alkohol ist in der Gesellschaft heute so verbreitet, dass es mürbe macht, immer wieder erklären zu müssen, warum man nicht trinkt.

Empfehlungen zur Begrenzung des Alkoholkonsums in der Gesellschaft:

  • Man sollte nicht trinken, weil andere trinken und man das Gefühl hat, dass es von einem erwartet wird! Zum Genuss gehört auch, nein zu sagen, wenn man keine Lust mehr auf Alkoholisches verspürt.
  • Schon allein wirkt limitierend, wenn man sich darüber klar ist, warum man in bestimmten Situationen zu Alkohol greift. Oft geht es nämlich gar nicht um den Genuss!
  • Zum unproblematischen und genussvollen Alkoholkonsum gehört auch, sich Zeit zu nehmen, den Wein bewusst zu schmecken, ihn in kleinen Mengen und nicht “nebenbei“ zu trinken!
  • Man sollte sich erst dann nachschenken lassen, wenn man schon ausgetrunken hat. So behält man auch besser den Überblick über die getrunkene Menge!
  • Man sollte zwischendurch immer auch nicht alkoholische Getränke zu sich nehmen!
  • Man sollte Getränke mit einem niedrigen Alkoholgehalt wählen (zum Beispiel Leichtbier, Radler, alkoholarmes statt normales Bier, Weinschorle statt Wein, einen niedrig prozentigen Saar Riesling 8 % anstatt einem südafrikanischen Shiraz 15 %!
  • Den großen Durst kann man auch mit nichtalkoholischen Getränken löschen.
  • Alkoholische Getränke sollte man langsam und bewusst trinken  (z. B. indem man stets einen kleinen Schluck nimmt, das Glas zwischendurch absetzt) !
  • Man sollte auf nicht alkoholische Getränke umsteigen, sobald man die Wirkung des Alkohols spürt.
  • Man sollte eventuell eine Aufgabe übernehmen, für die man nüchtern bleiben muss (z. B. sich als Fahrer zur Verfügung zu stellen) !
  • Es ist hilfreich, den Alkoholgehalt verschiedener Getränke zu kennen!

Vorschläge für verhältnispräventive Initiativen zur Senkung des Alkoholkonsums

  • Getränkehersteller sollten auf den Etiketten den „Acetaldehydgehalt“ vermerken. Außerdem sollen sie nicht nur den Alkoholgehalt in Vol %, sondern auch das Grammgewicht des Reinalkohols angeben. Angaben zum Kaloriengehalt sind empfehlenswert!
  • Ähnlich wie auf Zigarettenpackungen sollte auch auf die gesundheitlichen Gefahren von Alkoholkonsum hingewiesen werden. Die Zugangsbeschränkungen für Kinder und Jugendliche sind zu erweitern!
  • Der Ausschank sollte auf bestimmte Uhrzeiten beschränkt sein!
  • Eine Anhebung der Alkoholsteuer ist sinnvoll!
  • Hochprozentige alkoholische Getränke sollten nur an Volljährige verkauft werden!
  • Mehr zielgruppenorientierte Präventionsmaßnahmen sind notwendig. (z. B. spezielle Präventionsprogramme für junge Menschen (Geschlecht und sozialer Status, evtl. auch Migrationshintergrund sollte dabei berücksichtigt werden)!
  • Werbung  für alkoholische Getränke in Rundfunk und Fernsehen, auf Plakaten und Fesselballons muss verboten werden. Sportveranstaltungen dürfen von der Alkoholindustrie nicht gesponsort werden!
  • In Sportstätten darf kein Alkohol angeboten werden!
  • Alkoholische Getränke sollen mit Warnhinweisen für Schwangere versehen werden!
  • Alkoholkontrollen im Straßenverkehr sollten verschärft werden!
  • Über die gesundheitlichen und sozialen Folgen von riskantem Alkoholkonsum ist eine intensivere Aufklärung notwendig. Aufklärung und Informationen zu Alkoholschäden sollen schon in Kindergärten und Grundschulen erfolgen!
  • Schulungsprogramme (Informationsveranstaltungen) in Betrieben zur Alkoholprävention sind notwendig!
  • Die Alkohol-Lobby im Parlament und der Regierung ist zu isolieren!
  • Hochprozentige Spirituosen dürfen nur in dafür zugelassenen Geschäften angeboten werden!
  • In Jugendzeitschriften darf nicht für alkoholische Getränke geworben werden!
  • Ein Mindestpreis für Alkohol sollte eingeführt werden (wie in Schottland seit 2018) !
  • Ein EU-weites Werbeverbot für Alkohol in der Zeit von 7.00 bis 23.00 Uhr ist notwendig!

Stellungnahmen und Empfehlungen verschiedener Gesundheits-Institutionen zum Alkoholkonsum

  • Die International Agency for the Research on Cancer und zahlreiche andere internationale Organisationen empfehlen Männern höchstens zwei Standardgetränke und nicht mehr als ein Standardgetränk täglich den Frauen. Ein „Standardgetränk“ enthält etwa 8 bis 10 g Alkohol!
  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Männern, nicht mehr als 20 g Alkohol täglich zu konsumieren. 20 Gramm entsprechen etwa einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein. Den Frauen rät sie nur zur Hälfte, also zu maximal 10 g täglich. Die DGE betont, dass selbst diese Mengen nicht jeden Tag getrunken werden sollten. Sie sagt „Wer regelmäßig ein bisschen trinkt, kommt letztlich nicht besser weg, als jemand, der gelegentlich zu viel Alkohol konsumiert!“
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät grundsätzlich, alkoholische Getränke nur in moderaten Mengen und diese nicht täglich zu konsumieren!
  • Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) rät zu moderatem Alkoholkonsum. Darunter versteht sie einen Konsum mit der geringsten Erkrankungs- und Sterberate, d. h. einen täglichen Konsum von bis zu 10 g bei Frauen und bis zu 20 g bei Männern. Sie empfiehlt, mindestens ein bis drei alkoholfreie Tage pro Woche!
  • Frauen sollten, laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), nicht mehr als 12 g reinen Alkohol pro Tag (pro Woche: 84 g) konsumieren. Für Männer empfiehlt sie nicht mehr als 24 g reinen Alkohol pro Tag (pro Woche: 168 g). Männer wie Frauen sollten an (mindestens) zwei Tagen pro Woche ganz auf Alkohol verzichten !
  • Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) empfiehlt gesunden Frauen, nicht mehr als 10 Gramm reinen Alkohol pro Tag und gesunden Männern, nicht mehr als 20 Gramm Alkohol zu trinken. Das entspricht etwa einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein täglich. Der Alkohol sollte primär zu den Mahlzeiten getrunken werden – und dann auch nicht in schnellen Zügen. Hat man Risikofaktoren (z. B. stark übergewichtig, schwanger, körperlich inaktiv, nimmt man östrogenhaltige Präparate ein oder leidet unter einer Leber- oder Bauchspeicheldrüsenentzündung), so sollte man auf jeglichen Alkoholkonsum verzichten.
  • In anglo-amerikanischen Empfehlungen – und gelegentlich auch in deutschen Leitlinien– wird gerne die Maßeinheit „Drink“ benutzt (Kierkegaard et al 2010). Es heißt, Frauen sollten höchstens einen Drink pro Tag zu sich nehmen, Männer dürfen zwei Drinks konsumieren. Ein Drink enthält etwa 12 g Alkohol!

Personen, die älter als 65 Jahre sind, sollten pro Tag nicht mehr als maximal 10 g Reinalkohol trinken, entsprechend einem kleinen Glas Wein (0,1 l) oder einem kleinen Glas Bier (0,25 l) und mindestens an zwei Tagen überhaupt keinen Alkohol zu trinken,  empfiehlt das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA)!

Das britische Gesundheitsministerium veröffentlichte 1995 (unter Berufung auf internationale Expertengremien) die „Sensible Drinking Guidelines“. Empfohlen wurde eine tägliche Dosis von nicht mehr als 24 g Alkohol für die gesunde Frau und bis zu 32 g für den gesunden Mann. Die britische Regierung macht heute keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Sie empfiehlt , wöchentlich nicht mehr als 140 g Alkohol zu trinken!

  • Gemäß der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liegt die risikoarme Schwellendosis für Männer bei 24 g Reinalkohol pro Tag und für Frauen bei 12 g Reinalkohol pro Tag. Getrunken sollte möglichst bei den Mahlzeiten. Sie empfiehlt Frauen nicht mehr als einen Achtelliter Wein oder 0,3 Liter Bier pro Tag!

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