Krebsvorsorge

Brustkrebs-Vorsorge: Risiken einer Erkrankung

Brustkrebs ist ein Paradebeispiel für eine multikausale Erkrankung, bei der zahlreiche Risiken und Einflüsse zusammentreffen müssen, damit es zum Ausbruch der Erkrankung kommt. Meist handelt es sich um ein Mix prädisponierender Gene (Krebsgene), einer bestimmten Lebensweise und/oder Umwelteinflüsse. In der Gesamtheit ergibt die Summe der einzelnen Risikofaktoren ein Risikoprofil, das individuell sehr unterschiedlich ist. „Risikofaktoren“ ermittelt man durch die Beobachtung… Weiterlesen »Brustkrebs-Vorsorge: Risiken einer Erkrankung

Darmkrebs Vorbeugung: Chirurgische und endoskopische Maßnahmen

Bildquelle: J. Guntau at German Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons

Wie stark reduziert sich das Krebsrisiko nach einer Polypenentfernung?

Die Vorsorgekoloskopie hat neben der Krebsfrüherkennung auch das Ziel krebsgefährdende Polypen (Adenome) zu entfernen. Grenzwertig gefährlich sind Adenome zwischen 0,6 und 1 cm. Etwa 3 bis 4% von ihnen sind verdächtig. Sehr kleine Adenome sind selten bösartig und brauchenWeiterlesen »Darmkrebs Vorbeugung: Chirurgische und endoskopische Maßnahmen

Hermann Delbrück ist Arzt für Hämatologie – Onkologie und Sozialmedizin sowie Rehabilitation und physikalische Therapie und Hochschullehrer für Innere Medizin und Sozialmedizin. Während seiner Laufbahn in der experimentellen, kurativen und vor allem rehabilitativen Onkologie veröffentlichte er mehrere Lehrbücher. Er ist der Herausgeber zahlreicher Ratgeber für Betroffene mit Krebs. Seit seiner Emeritierung 2007 befasst er sich vorrangig mit Fragen der Prävention von Krebs.

Hodenkrebs Symbolbild

Gibt es heute mehr Brustkrebs-Erkrankungen als früher?

Einfluss der Umweltverschmutzung: Brustkrebs ist eine Erkrankung, die wahrscheinlich schon so alt ist wie die Menschheit selber. Ob das Risiko für Brustkrebs tatsächlich zugenommen hat, ist in keiner Weise gesichert. Dass es heute mehr Patientinnen mit Brustkrebs gibt, lässt sich auch mit der besseren Diagnostik, der erfolgreicheren Therapie und dem höheren Altersdurchschnitt der Bevölkerung erklären. Etwa jede achte bis zehnte Frau… Weiterlesen »Gibt es heute mehr Brustkrebs-Erkrankungen als früher?

Fleisch Krebsrisiko: Mengenempfehlung und Alternativen

Bildquelle: By Frettie (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons Gibt es eine Mengenempfehlung für den Fleischkonsum? Solange man nicht die Ursache für die Erhöhung des Krebsrisikos kennt, so lange wird es auch keine Angaben zu einem Schwellenwert geben, ab dem Fleischkonsum gefährlich ist. Folgt man der Hypothese von Prof. Dr. Harald zur Hausen, der 2008 für… Weiterlesen »Fleisch Krebsrisiko: Mengenempfehlung und Alternativen

WHO-Warnung: Verursacht Fleischkonsum Krebs?

Bildquelle: By Frettie (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons WHO: Warnung vor rotem Fleisch Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft in einem aktuellen Bericht Wurst, Schinken und verarbeitetes Fleisch als hochgradig krebserregend ein. Eine Meldung, die vor allem in Deutschland Aufsehen erregte, einem Land in dem besonders viel verarbeitetes Fleisch gegessen wird. Das Thema wurde von allen großen… Weiterlesen »WHO-Warnung: Verursacht Fleischkonsum Krebs?

Brustkrebs: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Wann muss eine Brust entfernt werden? Eine Krebstherapie, die pauschal bei allen Brustkrebserkrankungen zu empfehlen ist, gibt es nicht. Was für eine Patientin gut ist, kann für eine andere schlecht sein. Es handelt sich beim Brustkrebs um sehr verschiedene Formen unterschiedlicher Bösartigeit mit unterschiedlichem Rezidivrisiko (Rückfallrisiko), die jeweils einer völlig andersartigen Therapie bedürfen. Häufig kann der Chirurg vor der Operation… Weiterlesen »Brustkrebs: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Brustkrebs-Gene: Ist Brustkrebs erblich?

ln der Tat sind Töchter von Brustkrebspatientinnen stärker gefährdet als andere Frauen. Man nimmt an, dass mindestens 5 % aller Brustkrebserkrankungen aufgrund einer erblichen Disposition entstehen. Besonders gefährdet sind Frauen, deren Mütter vor dem Klimakterium (auch Wechseljahre genannte) an Brustkrebs erkrankten. Je niedriger das Erkrankungssalter der Mutter, desto höher ist das Brustkrebserkrankungsrisiko für ihre Töchter. Das Risiko ist relativ gering,… Weiterlesen »Brustkrebs-Gene: Ist Brustkrebs erblich?

Welche Risikofaktoren für Magenkrebs gibt es?

Foto: Kristian Pfaller
Zu den bekanntesten Risikofaktoren für Magenkrebs zählen eine besondere Form von Blutarmut (pemiziöse Anämie), eine besondere Art von chronische: Magenentzündung (atrophische Gastritis), bestimmte Magenpolypen und Schleimhautveränderungen.
Als Risiko gilt eine Helicobaeterpylori-Infektion. Sie fördert die Entwicklung von MALT-Lymphomen des Magens. Wird bei diesem seltenen Magentumortyp das Bakterium durch Antibiotika abgetötet, so kommt es häufig zu einer Rückbildung des Magenlymphoms. Ob die propliylaktische Therapie gegen das Helicobacter-Bakterium bei den anderen Typen von Magenkarzinomen hilft, wird noch kontrovers diskutiert.Weiterlesen »Welche Risikofaktoren für Magenkrebs gibt es?

Hermann Delbrück ist Arzt für Hämatologie – Onkologie und Sozialmedizin sowie Rehabilitation und physikalische Therapie und Hochschullehrer für Innere Medizin und Sozialmedizin. Während seiner Laufbahn in der experimentellen, kurativen und vor allem rehabilitativen Onkologie veröffentlichte er mehrere Lehrbücher. Er ist der Herausgeber zahlreicher Ratgeber für Betroffene mit Krebs. Seit seiner Emeritierung 2007 befasst er sich vorrangig mit Fragen der Prävention von Krebs.

Brustkrebs: Ursachen und Risikofaktoren

Welches können die Ursachen für Brustkrebs sein? Obwohl Milliarden für die Erforschung der Ursachen des Brustkrebses ausgegeben werden, kennen wir diese nach wie vor nicht. Wir wissen nicht, warum die eine Frau plötzlich vom Brustkrebs befallen wird und warum andere chronisch Kranke ein hohes Alter erreichen, ohne jemals an Krebs zu erkranken. Aufgrund vieler Beobachtungen wissen wir lediglich, dass es… Weiterlesen »Brustkrebs: Ursachen und Risikofaktoren