Lungenkrebs-Prävention: Vorbeugung mit Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln

Es gibt zahlreiche Berichte, die auf eine mögliche krebspräventive Wirkung bestimmter Medikamente hinweisen. Entweder ist deren Wirkung aber (noch) nicht gesichert oder die Nebenwirkungen sind erheblich. In Deutschland ist daher bislang kein Medikament zur Prävention von Lungenkrebs zugelassen. Die Medikamente dürfen – im Gegensatz zu den USA und England – nur im Rahmen von Therapiestudien eingesetzt werden.

Wirken Nahrungsergänzungsmittel vorsorglich gegen Lungenkrebs

Nahrungsergänzungsmittel sind – wie der Name schon sagt – Produkte, die die normale Ernährung ergänzen sollen. Sie werden in Form von Tabletten, Kapseln, Pulver oder Flüssigkeiten angeboten und enthalten Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe, die auch in normalen Lebensmitteln vorkommen, allerdings nicht in so konzentrierter Form und hoher Dosierung. Anders als Arzneimittel brauchen Nahrungsergänzungsmittel keine Zulassung, wenn sie auf den Markt kommen. Sie gehören rechtlich zu den Lebensmitteln, weil sie zur Ergänzung der Ernährung dienen (Bundesamt für Verbraucherschutz 2014). Da Nahrungsergänzungsmittel keine Arzneimittel sind, dürfen die Hersteller nicht mit der Beseitigung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten sowie der Eignung für ein bestimmtes Anwendungsgebiet werben. Dies ist der Grund, weswegen die Produkte oft mit allgemeinen Aussagen, wie „unterstützen die Abwehrkräfte“, „üben einen ausgleichenden Effekt auf den Hormonhaushalt aus“ oder „zur Unterstützung einer gesunden Gelenkfunktion“ beworben werden.

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Es sind Behauptungen, die meist nicht nachgewiesen werden können und nichts über einen tatsächlichen gesundheitlichen Nutzen aussagen. Eine ausgewogene Ernährung enthält genügend Vitamine. Wer sich abwechslungsreich und vollwertig ernährt, bekommt in Deutschland alle Nährstoffe, die der Körper benötigt. Nur in bestimmten Situationen, zu denen die Krebsvorbeugung nicht zählt, kann die vorübergehende Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein, um gezielt Mangelzustände auszugleichen. Empfohlen wird, eventuelle Mangelzustände immer zuerst über die Ernährung auszugleichen, nicht jedoch über künstliche Vitamin- und Spurenelemente.
Fazit und Kommentar: Ihr Vorteil ist fraglich. Bei vielen Verbrauchern sind die Erwartungen an Nahrungsergänzungsmittel überzogen. Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte Studie, die einen Schutz vor Krebs bestätigt. Negative Effekte sind nicht auszuschließen!

Schützt Vitamin C vor Lungenkrebs?

Ein Vitamin-C-Mangel findet sich gelegentlich bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Er ist jedoch die Folge und nicht die Ursache der Erkrankung. Niedrige Vitamin-C-Plasmaspiegel ( Fazit und Kommentar: Die von dem Nobelpreisträger Linus Pauling propagierte Einnahme von hoch dosiertem Vitamin C dominierte lange die Krebsprävention. Heute weiß man aus randomisierten, prospektiven Studien, dass weder Vitamin C noch Multivitamine das Erkrankungsrisiko beeinflussen.

Schützt Vitamin D vor Krebs?

Häufig reicht es aus, sich regelmäßig und ausreichend bei Tageslicht an frischer Luft zu bewegen. 10 bis 15 Minuten täglich reichen, um 25 mg Vitamin D3 zu produzieren: dies entspricht einem Mehrfachen der Zuführempfehlung. Sinnvoll ist es, die Ernährung auf mehr (fetten) Fischverzehr und ungesättigte pflanzliche Öle umzustellen. Nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten Pilze, Eigelb sowie Butter und Margarine. Lediglich älteren und dunkelhäutigen Menschen, bei denen in den Wintermonaten die Vitamin-D-Bildung in der Haut reduziert ist, empfiehlt man präventiv Vitamin D3 einzunehmen. Ob Solarien oder Tageslichtlampen die natürliche Sonneneinwirkung ersetzen, ist umstritten. Zu beachten ist, dass die in Solarien eingesetzte Strahlung im Vergleich zu natürlichem Sonnenlicht weniger bis gar keine UVB-Strahlen enthält. Ohne UVB-Licht wird jedoch kein Vitamin D gebildet. Zu beachten ist auch, dass Sonnencremes die Vitamin-D-Aufnahme reduzieren. Schon bei einem Lichtschutzfaktor von 8 geht die Vitamin-D-Produktion in der Haut um rund 95 % zurück.
Fazit und Kommentar: Bei erniedrigtem Vitamin-D3 -Spiegel sollte man zuerst versuchen, diesen durch natürliche Maßnahmen anzuheben. Hierzu gehören vermehrt körperliche Aktivität im Freien und eine Vitamin-D-reiche Ernährung. Erst bei Wirkungslosigkeit ist eine Vitamin-D-Substitution zu erwägen.

Zink zur Lungenkrebsvorosrge

Zeitweilig wurde eine Prävention mit Zinkpräparaten empfohlen, denn Krebspatienten haben häufig einen Zinkmangel, wobei allerdings ungewiss ist, ob der Mangel Ursache oder Folge der Krebserkrankung ist. Fazit und Kommentar: Seitdem die „Health Professionals Followup Study“ über ein erhöhtes Prostatakrebsrisiko nach Einnahme von mehr als 100 mg Zink pro Tag berichtete, ist man mit der Gabe von industriell hergestellten Zinkpräparaten sehr zurückhaltend. Zink befindet sich besonders in: Austern, Krabben, Getreide, Kalbsleber, Hülsenfrüchte, Nüssen, Hartkäse. Schützen Omega-3-Fettsäurekapseln vor Krebs? Omega-3-Fettsäuren sind eine kleine, spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fette. Der menschliche Körper stellt sie nicht her, in kleinen Mengen sind sie für den Menschen aber lebenswichtig. Man nimmt sie über die Nahrung auf. Sie kommen vor allem in fettreichen Meeresfischen, aber auch in Brokkoli und Walnüssen vor. In Form von Fischölkapseln werden sie im Handel angeboten und sollen vor allen möglichen Krankheiten, so auch vor Krebs, schützen. Ausgangspunkt für die Vorstellung eines krebspräventiven Nutzens waren zum Einen entzündungshemmende Effekte, zum anderen Beobachtungen einer geringeren Krebshäufigkeit bei Bevölkerungsgruppen mit hohem Fischkonsum.
Fazit und Kommentar: Die Ergebnisse von Studien mit Omega-3- Fettsäuren sind sehr widersprüchlich. Im Gegensatz zu früher geht man heute davon aus, dass die isolierte Einnahme von Omega-3- Fettsäuren keinen Schutz vor Krebs bietet. Krebserkrankten wird von Fischölkapseln zumindest an den Tagen der Chemotherapie abgeraten, da Fischöl möglicherweise die Wirksamkeit bestimmter Chemotherapien herabsetzt. Die Autoren der Select-Studie sehen Gefahren bei Einnahme von Fischöl-Kapseln.

Schützen Selen-Präparate vor Lungenkrebs?

Obwohl es Hinweise dafür gibt, dass der Selenspiegel bei vielen Krebspatienten erniedrigt ist und sich ein solcher Mangel ungünstig auswirkt, rät man heute allgemein von einer Prophylaxe mit Selenpräparaten ab. Dies nicht nur wegen der fraglichen Wirksamkeit, sondern auch wegen möglicher unerwünschter Nebenwirkungen. Die Einnahme von Selenpräparaten ist nur dann theoretisch in Betracht zu ziehen, wenn ein nachweisbarer Selenmangel im Blut besteht, der sich nicht durch eine selenhaltige Nahrung beheben lässt. Vor der Seleneinnahme sollte daher grundsätzlich der Selenstatus bestimmt werden. Sicher ist, dass die zusätzliche Einnahme von Selenpräparaten bei normalem Selenspiegel im Blut sinnlos ist. Ob sie im Falle eines Selenmangels sinnvoll ist, konnte bislang auch nicht nachgewiesen werden. Inzwischen weiß man, dass ein zu hoher Selenspiegel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und möglicherweise auch das von Krebserkrankungen erhöht. Selen sollte – wenn überhaupt – nur unter laufender Kontrolle des Selenspiegels gegeben werden. Selen ist nicht harmlos. Zeichen einer Selenvergiftung stellen sich ab 800 mcg pro Tag ein. Soviel wird bei normaler Ernährung nicht aufgenommen, ist aber bei Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und erst recht selenhaltigen Tabletten möglich. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel enthalten bis zu 200 mcg isoliertes Selen. Experten empfehlen bei niedrigem Selenspiegel eine selenhaltige Ernährung, zumal es wahrscheinlich der Interaktion mit anderen Nahrungsbestandteilen bedarf, um einen Schutzeffekt zu erzielen. Selen ist in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln enthalten. Kokosnüsse, Paranüsse, Getreideprodukte, Sesamöl. Fisch, Fleisch, Milch und Innereien sind eine wichtige Quelle. Leber enthält zwar viel Selen, ist jedoch zum Verzehr wegen der oft hohen Schwermetallbelastung nur bedingt empfehlenswert. Bei einem eindeutigen Selenmangel, der sich bei einer Umstellung der Ernährung nicht verbessert, liegt die empfohlene Selenzufuhr zwischen 30 bis 70 mcg pro Tag. Statt einem organischen Selenpräparat sollte dann anorganisches Selen gegeben werden, da das Risiko der Kumulation geringer ist.
Fazit und Kommentar: Sicher ist, dass die Einnahme von Selenpräparaten bei normalem Selenspiegel im Blut sinnlos ist. Ob bei einem Selenmangel Selenpräparate sinnvoll sind, konnte bislang nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Schützt die regelmäßige Einnahme von Aspirin (Acetylsalizylsäure, ASSR) vor Krebs?

Die regelmäßige Einnahme von Azetylsalicylsäure, besser bekannt unter dem Handelsnamen AspirinR bzw. ASSR, soll vor vielen Krankheiten schützen, so auch vor Krebs. Nicht nur das Erkrankungsrisiko, sondern auch das Metastasierungsrisiko soll geringer sein. Krebszellen produzieren Prostaglandine und verursachen Entzündungsreaktionen, die wiederum das Krebswachstum begünstigen. Insofern sind krebshemmende Wirkungen besonders bei solchen Medikamenten vorstellbar, die die Prostaglandinsynthese und somit Entzündungen hemmen. Zu solchen Medikamenten zählen bestimmte Schmerzmittel wie die selektiven COX-2-Hemmer, die nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie Aspirin. Es sind Medikamente, die von Millionen Menschen täglich zur Schmerzlinderung und bei rheumatischen Beschwerden eingenommen werden. Besonders eindrucksvoll sind positive Berichte bei Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Bei Lungenkrebs scheint die präventive Wirkung weniger eindeutig zu sein, zumindest gibt es kaum Studien, die über positive Erfahrungen berichten. Wenn überhaupt, erwartet man eine Schutzwirkung lediglich bei Adenokarzinomen der Lunge, nicht aber bei den anderen Lungenkarzinomtypen. Menschen mit einem bestimmten Genotyp scheinen besonders zu profitieren. Schutzwirkungen sind auch – wenn überhaupt – erst nach längerer und regelmäßiger Einnahmezeit zu erwarten.
Fazit und Kommentar: Schutzeffekte sind umstritten. Theoretisch ist ein krebsschützender Effekt erst nach vielen Jahren feststellbar, was in Anbetracht des meist fortgeschrittenen Alters und der häufig zusätzlich an anderen schweren Erkrankungen leidenden Betroffenen in der Praxis schwer nachweisbar ist. Es gibt große Unklarheit über die notwendige Dosierung. Die in den Studien verwendeten Dosierungen lagen zwischen 80 und 600 mg täglich. Bei einer höheren Dosierung ist möglicherweise die Schutzwirkung größer, dafür aber auch das Risiko von Nebenwirkungen gravierender.

Wie stellt man sich den vor Krebs schützenden Wirkmechanismus von AspirinR und anderen Antirheumatika vor?

Neben einer Hemmung von Entzündungsfaktoren vermutet man – ähnlich wie bei Metformin – die Aktivierung eines „Energiesparenzyms“ (activated protein kinase), das das Zellwachstum hemmt. Das Enzym reguliert in den Zellen den Energiestoffwechsel und „verschiebt“ Zellteilungen. Menschen mit bestimmten Genotypen profitieren in besonderer Weise von der Aspirin-Einnahme. In Beobachtungsstudien hat man festgestellt, dass Aspirin vorwiegend bei Menschen mit einer speziellen Genmutation (PIK3CA) sowie einem Subtyp des BRAF-Gens bzw. hohen PGDH-Werten wirkt. Etwa jeder sechste Mensch hat eine solche Genmutation. Einige Autoren betonen, dass besonders Frauen von der Einnahme von Aspirin profitieren, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass sie häufiger an Adenokarzinomen der Lunge erkranken als Männer (van Dyke et al et al 2008).
Fazit und Kommentar: Solange der zum Krebsschutz führende Wirkmechanismus unklar und mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollte man mit der prophylaktischen Einnahme von ASSR zurückhaltend sein.

Mit welchen Nebenwirkungen muss man nach Einnahme von Aspirin und anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) – Diclofenac/Ibuprofen sowie COX-2-Inhibitoren – rechnen?

Nicht nur hoch, auch niedrig dosiertes Aspirin, sollte – wenn überhaupt – langfristig lediglich von Personen mit sehr hohem Krebsund niedrigem Blutungsrisiko eingenommen werden. Bei älteren Menschen (etwa ab 65 Jahren), bei einer Blutungsneigung, bei chronischen Magenbeschwerden, Geschwüren oder Sodbrennen überwiegen die Nachteile. Herzkranke sollten besonders vorsichtig sein; Vorsicht ist auch bei Bluthochdruck und Diabetes geboten! Verheißungsvolle Präventionsstudien mit COX-2-Inhibitoren mussten wegen möglicher Herzschädigungen vorzeitig abgebrochen werden. Wer schon einmal an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erkrankt ist – oder an einer Herzschwäche leidet –, sollte zur Prophylaxe kein DiclofenacR einnehmen. Zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen kann es auch nach niedriger Dosierung kommen.
Fazit und Kommentar: Insgesamt ist man in Deutschland mit Empfehlungen zur Einnahme von Aspirin und anderen Antirheumatika zur Krebs-Prävention sehr zurückhaltend.

Beeinflusst Metformin (GlucophageR) das Erkrankungsrisiko?

Metformin (GlucophageR), ein bei Typ 2 Diabetes zur Senkung der Insulinresistenz und zur Behandlung von Fettsucht (Adipositas) seit vielen Jahren erfolgreich eingesetztes Medikament, soll das Krebsrisiko, auch das von Lungenkrebs senken, zumindest den Krankheitsverlauf abmildern (Kaaks 2009, Garret et al 2012). Empfohlen wird die tägliche Einnahme von 2 x 250 mg Metformin. Der Wirkmechanismus ist nicht eindeutig geklärt. Langzeitstudien gibt es nicht. Die Schutzwirkung könnte unabhängig von der Beeinflussung des Zuckerspiegels zu sein, denn auch Nichtdiabetiker sollen von Metformin profitieren. Sicher ist, dass mit Metformin behandelte Diabetiker weniger häufig als andere Diabetiker an Krebs erkranken. Neben der Verhinderung einer Insulinresistenz und der geringeren Produktion Insulin ähnlicher Faktoren (IgF1) nimmt man – ähnlich wie bei Aspirin – die mögliche Aktivierung eines „Energiesparenzyms“ an, das das Zellwachstum hemmt. Das AMPK(activated protein kinase)-Enzym reguliert in den Zellen den Energiestoffwechsel und „verschiebt“ Zellteilungen. Es kommt zu einem Anstieg der Fettverbrennung und einer verminderten Fetteinlagerung in der Leber. Eine Fettleber soll bei vielen Tumoren ein Erkrankungsrisiko sein.
Fazit und Kommentar: In der Krebsprävention setzt man große Hoffnungen auf Metformin. Medikamente, die eine Insulinresistenz und Übergewicht verringern, reduzieren bei Typ-2-Diabetikern wahrscheinlich das Krebsrisiko.

In welche Richtung bewegt sich die medikamentöse Forschung zur Verhinderung von Lungenkrebs?

Große Hoffnungen setzt man auf die Erkenntnisse aus der molekulargenetischen Forschung und auf die Entwicklung von Medikamenten, die direkt in die Informationsübertragung von Krebsgenen eingreifen. Solche Medikamente werden allerdings – wenn überhaupt – erst in vielen Jahren zur Verfügung stehen. Eine auf individuelle molekulargenetische Besonderheiten abgestimmte medikamentöse Prophylaxe ist noch Utopie! Lungenkrebs besteht extrem selten aus einer monoklonalen Tumormasse. Mehrheitlich sind verschiedene Gene für den Krankheitsausbruch verantwortlich, weswegen es bei einer personalisierten Genprophylaxe mehrerer unterschiedlich wirkender „passgerichteter“ Medikamente bedarf. Eine vielversprechende Forschungsrichtig befasst sich mit der Veränderung der Tumorumgebung. Gefährdetes Lungengewebe soll mit Medikamenten so verändert werden, dass Immunabwehrzellen potenzielle Krebszellen besser erreichen und diese eliminieren.
Fazit und Kommentar: Molekularbiologische Profile und Muster von Gensignaturen gewinnen organübergreifend an Bedeutung. Eine auf individuelle molekulargenetische Besonderheiten im Genom abgestimmte medikamentöse Prophylaxe des Lungenkrebses gibt es noch nicht. An der Entwicklung von Medikamenten, die Tumorpromotoren hemmen und das Bronchialgewebe widerstandsfähiger gegen eine Invasion von Krebszellen machen, wird jedoch intensiv gearbeitet.

Quelle und Buch-Tipp:

Lungenkrebs vermeiden (Personalisierte Krebsvorsorge und Früherkennung)

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Über den Autor Prof Dr. Hermann Delbrück

Hermann Delbrück ist Arzt für Hämatologie – Onkologie und Sozialmedizin sowie Rehabilitation und physikalische Therapie und Hochschullehrer für Innere Medizin und Sozialmedizin. Während seiner Laufbahn in der experimentellen, kurativen und vor allem rehabilitativen Onkologie veröffentlichte er mehrere Lehrbücher. Er ist der Herausgeber zahlreicher Ratgeber für Betroffene mit Krebs. Seit seiner Emeritierung 2007 befasst er sich vorrangig mit Fragen der Prävention von Krebs.

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2 Comments

  1. Besser wäre, wenn man die mg Angaben bei Vit.D und Selen in mcg ändern würde.

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    1. Danke für den Hinweis wir haben es korrigiert

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